Die Birnenernte in Jumilla/Murcia erreicht nach Angaben des murcianischen Landwirtschaftsminister, Joaquín Buendía, wieder ihr vorheriges Produktionspotenzial. Erwartet werden 23.360 t, 59 % mehr als in der Saison 2025, die von Hagelschäden gezeichnet war.
Die Prognose für 2026 geht von einer Anbaufläche von 1.004 ha und einer Ernte von 23.360 t aus. Auf die Sorte Ercolini, die repräsentativste in diesem Anbaugebiet, entfallen 22.678 t, ca. 97 % der Gesamtproduktion. Trotz einer leicht reduzierten Fläche ist das im Vergleich zur vergangenen Saison ein Zuwachs von 66,8 %.
Birnen mit der DOP Jumilla (g.U.) festigen weiter ihre Position auf den Märkten. Die Vermarktung konzentriert sich hauptsächlich auf Spanien, aber es werden auch Länder wie Deutschland, Italien und Portugal beliefert. In 2025 erreichten die Exporte einen Wert von 2 Mio Euro. Zu der DOP gehören derzeit 100 Mitglieder, darunter Erzeuger und Vermarkter, drei Packhäuser und rund 250 ha, die unter diese Qualitätsbezeichnung fallen.
Auch der ökologische Anbau gewinnt bei dieser Kultur weiter an Bedeutung. In 2025 betrug die ökologisch bewirtschaftete Birnenanbaufläche 89 ha, mit einer geschätzten Produktion von rund 1.200 t. Ein Beweis für das Engagement der Branche für zunehmend nachhaltigere Produktionssysteme“, erklärte der Landwitschaftsminister.

