Montosa, (Málaga/Andalusien) Spezialist für die Produktion und Vermarktung tropischer Früchte, konzentriert sich derzeit auf die spanische Mangoernte, die Ende August beginnen wird.
Obwohl die ausgiebigen Niederschläge zu Jahresbeginn sehr positiv waren, geht das Unternehmen davon aus, dass die Produktion aufgrund früherer klimatischer Faktoren um bis zu 30 % geringer ausfallen wird als im Vorjahr. „Durch den geringeren Behang pro Baum werden wir voraussichtlich größere Früchte von hoher Qualität erzielen können. Wir haben bereits gute Verkaufsprogramme mit deutlichen Zuwächsen abgeschlossen, und ausserdem noch ein gewisses Volumen für interessierte Last-Minute-Kunden zur Verfügung“, erklärte Thierry Athimon, Handelsdirektor von Montosa.
Das Unternehmen wird die Mangoernte mit der Sorte Irwin beginnen, die sich durch eine kleine Fruchtgröße, eine leuchtend rote Schale sowie saftiges und aromatisches Fruchtfleisch auszeichnet. „Es handelt sich um eine sehr exklusive Sorte, die vor allem ältere Menschen und Gourmets anspricht, die eine weiche Textur schätzen, die auf der Zunge zergeht“, erklärte Athimon.
Bereits Anfang September folgt die Sorte Osteen, die rund 75 % der spanischen Mangoernte ausmacht. Mit ihrer rot-violetten Färbung, ihrem fleischigen Fruchtfleisch und einem ausgewogenen Gleichgewicht zwischen Säure und Süße wird die Osteen in Europa sehr geschätzt. „Sie ist vor allem wegen ihres Geschmacks und ihrer Textur beliebt, da sie keine Fasern enthält und daher im Gaumen sehr angenehm ist“, erklärte Athimon.
Sowohl die spanischen Mangos als auch Avocados von Montosa werden in dem Gebiet Axarquía von Málaga produziert, eine privilegierte Umgebung, die ideale Bedingungen für den Anbau subtropischer Früchte in Europa bietet.
„Da sich die Fincas nahe an unseren Betriebsgebäuden befinden, können wir unser gesamtes Know-how in die Pflege der Bäume und den anschliessenden kontrollierten Reifungsprozesse einbringen. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass jede Partie die erforderlichen Brix-Werte erreicht, und garantieren so die Konsistenz und die Standards der Lebensmittelsicherheit, die uns auf den Märkten auszeichnen. Die Herkunft aus Axarquía ist zweifellos unser größtes Qualitätsversprechen – vom Feld bis auf den Tisch“, fasste Marta Santos, Direktorin für Qualität bei Montosa, zusammen.
„Ein weiterer Faktor, warum europäische Käufer unsere Mangos so sehr schätzen, ist die Tatsache, dass es sich um ein regionales Produkt mit einem geringeren CO₂-Fußabdruck als bei Mangos aus anderen Herkunftsländern handelt. Es sind europäische Mangos, und das wird sowohl vom Handel als auch Endverbraucher zunehmend geschätzt“, fügte Athimon hinzu.
Dank des anhaltenden Wachstums im letzten Jahrzehnt haben Mangos im Warenkorb der europäischen Verbraucher zunehmend an Bedeutung gewonnen. Montosa treibt ihre Entwicklung im Rahmen der globalen Geschäftsstrategie weiter voran. Daneben produziert das Unternehmen auch Avocados und frische Guacamole.
„Der nationale Markt ist weiterhin stabil, und immer mehr Haushalte kaufen regelmäßig tropische Früchte. Unser wichtigster Wachstumsmotor ist jedoch Frankreich, ein Markt mit sehr hohem kommerziellem Potenzial, auf dem die Kunden hohe Qualität verlangen“, betonte Athimon. Neben dem französischen Markt verfügt das Unternehmen auch über stabile Exportprogramme mit Deutschland, Schweden, Belgien und der Schweiz. Quelle und Foto: Montosa

