{"id":3867,"date":"2026-09-01T11:56:02","date_gmt":"2026-09-01T09:56:02","guid":{"rendered":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/?p=3867"},"modified":"2026-09-01T11:56:03","modified_gmt":"2026-09-01T09:56:03","slug":"valencia-erwartet-in-der-saison-2026-wieder-eine-kleine-kakiproduktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/valencia-erwartet-in-der-saison-2026-wieder-eine-kleine-kakiproduktion\/","title":{"rendered":"Valencia erwartet in der Saison 2026 wieder eine kleine Kakiproduktion"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Sch\u00e4tzung der valencianischen Agrarorganisation La Uni\u00f3 Llauradora wird die Kakiproduktion im Land Valencia in der Saison 2026 rund 240.000 t erreichen. Das ist im Vergleich zur vergangenen Kampagne ein R\u00fcckgang von etwa 34 % und stellt den niedrigsten Wert des letzten Jahrzehnts dar. Die Lage ist aber nicht einheitlich, und in bestimmten Anbaugebieten k\u00f6nnten die Fehlmengen deutlich h\u00f6her ausfallen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus agronomischer Sicht haben sich die widrigen Wetterbedingungen auf das physiologische Verhalten der B\u00e4ume ausgewirkt. Der nat\u00fcrliche &nbsp;Fruchtfall war in diesem Jahr in vielen Fincas ungew\u00f6hnlich stark, was zu einer \u00fcberm\u00e4\u00dfigen nat\u00fcrlichen Ausd\u00fcnnung und einer erheblichen Verringerung des Behangs der B\u00e4ume gef\u00fchrt hat. Hinzu kommen die hohen Temperaturen und Hitzewellen, die zu Sonnensch\u00e4den oder Verbrennungen an den Fr\u00fcchten gef\u00fchrt haben. Auch die letzten Gewitter haben die Ernte in den meisten Anbaugebieten schwer beeintr\u00e4chtigt. Das Problem in dieser Saison wird sich nicht nur auf eine kleinere Kakiproduktion beschr\u00e4nken, sondern kann auch zu einem kommerziellen Qualit\u00e4tsverlust und Anstieg der Abfallmengen&nbsp; f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu dieser Situation kommt La Uni\u00f3 zufolge die Besorgnis um die Entwicklung bestimmter Sch\u00e4dlinge hinzu. Der Sektor hat weiterhin erhebliche Schwierigkeiten bei der Bek\u00e4mpfung der Wolll\u00e4use, vor allem Pseudococcus longispinus, sowie verschiedene Arten der Weissen&nbsp; Fliege, darunter Dialeurodes citri, Paraleyrodes minei und Aleurothrixus floccosus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie ist weiter der Ansicht, dass es nicht zumutbar ist, vom Erzeuger eine wirksame Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung zu verlangen, w\u00e4hrend ihm immer weniger Mittel daf\u00fcr zur Verf\u00fcgung stehen. Auch wenn diese Probleme nicht zwangsl\u00e4ufig zu einem direkten R\u00fcckgang der urspr\u00fcnglichen Sch\u00e4tzung f\u00fchren, k\u00f6nnen sie doch Sch\u00e4den an den Fr\u00fcchten verursachen und den Verderb erh\u00f6hen, wodurch die letztendlich vermarktbare Ernte noch geringer ausf\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Agrarorganisation warnt zudem davor, dass weniger Kilo pro Hektar, h\u00f6here Produktionskosten, mehr Pflanzenschutzma\u00dfnahmen, ein h\u00f6herer Wasserverbrauch sowie steigende Kosten f\u00fcr Energie, Diesel und D\u00fcngemittel die Gewinnmargen der Betriebe unter Druck setzen. Die hohen Temperaturen zwingen zudem dazu, die Bew\u00e4sserungsh\u00e4ufigkeit auf vielen Fincas zu erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">LA UNI\u00d3 hofft, dass die Preise auf einem Niveau bleiben, das es erm\u00f6glicht, das geringere Angebot zumindest teilweise zu kompensieren, warnt jedoch davor, dass eine eventuelle Preissteigerung allein noch keine Rentabilit\u00e4t der Betriebe garantiert. \u201eEs hat keinen Sinn, nur auf den Kilopreis zu schauen; die Rentabilit\u00e4t berechnet sich aus den Kilos, die der Erzeuger letztendlich verkaufen kann, und den Produktionskosten,\u201c erkl\u00e4rte die Organisation.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus diesem Grund fordert LA UNI\u00d3 die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden auf, Ausnahmegenehmigungen f\u00fcr Pflanzenschutzmittel zu erteilen, wenn keine ausreichend wirksamen Alternativen zur Verf\u00fcgung stehen, insbesondere zur Bek\u00e4mpfung von Blattl\u00e4usen und Wei\u00dfen Fliegen. Zu den vom Sektor vorgeschlagenen L\u00f6sungen geh\u00f6ren u.a. Acetamiprid gegen diese Sch\u00e4dlinge und Cyantraniliprol gegen die Wei\u00dfe Fliege.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie h\u00e4lt es ausserdem f\u00fcr notwendig, die angewandte Forschung und den Transfer der Ergebnisse an die Erzeuger zu verst\u00e4rken, die Verf\u00fcgbarkeit wirksamer L\u00f6sungen zu beschleunigen und die biologische Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung weiter voranzutreiben, ohne diese jedoch als eine Alternative zu pr\u00e4sentieren, die allein alle aktuellen Pflanzenschutzprobleme l\u00f6sen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr LA UNI\u00d3 geht das Problem der Kaki aber \u00fcber die aktuelle Saison hinaus. Der Anbau hat in vielen Gebieten Valencias eine wichtige Rolle bei der Diversifizierung der Landwirtschaft und der Schaffung wirtschaftlicher Aktivit\u00e4t gespielt, und die Produktion von Citrusfr\u00fcchen und anderen Kulturen erg\u00e4nzt \u2013 in einigen Regionen sogar als einzige Anbaualternative.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eKakis waren eine Alternative, die die Landwirtschaft und \u00d6konomie vieler valencianischer Anbaugebiete diversifiziert hat. Wir d\u00fcrfen nicht zulassen, dass eine Kultur, die Chancen und landwirtschaftliche Aktivit\u00e4t geschaffen hat, nach und nach an Rentabilit\u00e4t verliert, weil den Erzeugern die notwendigen Werkzeuge fehlen, um die Probleme im Anbau zu bew\u00e4ltigen\u201c, betonte &nbsp;LA UNI\u00d3.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Organisation weist auch darauf hin, dass es wichtig ist, dass die Verbraucher akzeptieren, Kakis mit Flecken auf der Schale zu finden, da es sich um eine besonders empfindliche Frucht handelt. Diese \u00e4u\u00dferlichen Ver\u00e4nderungen haben weder Auswirkungen auf die organoleptische Qualit\u00e4t noch auf die inneren Eigenschaften der Frucht, weshalb ihre Akzeptanz eine bessere Verwertung der Ernte erm\u00f6glichen und die Verschwendung verringern w\u00fcrde. Quelle und Foto: La Uni\u00f3<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach Sch\u00e4tzung der valencianischen Agrarorganisation La Uni\u00f3 Llauradora wird die Kakiproduktion im Land Valencia in der Saison 2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3868,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[34],"tags":[],"class_list":["post-3867","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"featured_image_urls":{"full":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Kakis-La-Unio.jpeg",768,576,false],"thumbnail":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Kakis-La-Unio-150x150.jpeg",150,150,true],"medium":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Kakis-La-Unio-300x225.jpeg",300,225,true],"medium_large":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Kakis-La-Unio.jpeg",640,480,false],"large":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Kakis-La-Unio.jpeg",640,480,false],"1536x1536":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Kakis-La-Unio.jpeg",768,576,false],"2048x2048":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Kakis-La-Unio.jpeg",768,576,false],"morenews-large":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Kakis-La-Unio.jpeg",767,575,false],"morenews-medium":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Kakis-La-Unio-590x410.jpeg",590,410,true]},"author_info":{"display_name":"admin","author_link":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/author\/admin\/"},"category_info":"<a href=\"https:\/\/agronoticias.es\/de\/category\/allgemein\/\" rel=\"category tag\">Allgemein<\/a>","tag_info":"Allgemein","comment_count":"0","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3867","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3867"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3867\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3869,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3867\/revisions\/3869"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3868"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3867"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3867"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3867"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}