{"id":3380,"date":"2025-09-22T11:46:45","date_gmt":"2025-09-22T09:46:45","guid":{"rendered":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/?p=3380"},"modified":"2025-09-22T11:46:45","modified_gmt":"2025-09-22T09:46:45","slug":"kirschenernte-2025-um-gut-4-uber-dem-durchschnitt-der-vergangenen-10-jahre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/kirschenernte-2025-um-gut-4-uber-dem-durchschnitt-der-vergangenen-10-jahre\/","title":{"rendered":"Kirschenernte 2025 um gut 4 % \u00fcber dem Durchschnitt der vergangenen 10 Jahre"},"content":{"rendered":"\n<p> <\/p>\n\n\n\n<p>Die deutschen Baumobstbetriebe haben im Sommer 2025 eine gute Kirschenernte erzielt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach endg\u00fcltigen Sch\u00e4tzungen zum Stichtag 20. August 2025 mitteilt, wurden insgesamt 47 100 Tonnen Kirschen geerntet. Davon entfielen 79 % (37 300 Tonnen) auf S\u00fc\u00dfkirschen und 21 % (9 800 Tonnen) auf Sauerkirschen. Gegen\u00fcber dem zehnj\u00e4hrigen Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2024 von 45 200 Tonnen fiel die Kirschenernte 2025 um 4,2 % h\u00f6her aus. Verglichen mit der deutlich unterdurchschnittlichen Gesamterntemenge von 35 400 Tonnen Kirschen aus dem Vorjahr wurden etwa 11 700 Tonnen oder ein Drittel (+33,1 %) mehr Kirschen erzeugt.<\/p>\n\n\n\n<p>S\u00fc\u00dfkirschenernte 13,3 % \u00fcber Zehnjahresdurchschnitt<\/p>\n\n\n\n<p>Die endg\u00fcltige Sch\u00e4tzung der S\u00fc\u00dfkirschenernte 2025 ergab 37 300 Tonnen, womit die Erntemenge 9 400 Tonnen oder 33,6 % \u00fcber dem wetterbedingt sehr niedrigen Vorjahreswert lag. Gegen\u00fcber dem zehnj\u00e4hrigen Durchschnitt von 32 900 Tonnen verzeichneten die Baumobstbetriebe eine Steigerung um 4 400 Tonnen oder 13,3 %. Die gute S\u00fc\u00dfkirschenernte entwickelte sich bei milden Witterungsbedingungen zur Bl\u00fctezeit und ohne Beeintr\u00e4chtigung durch Frost- und Hagelereignisse in den meisten Anbauregionen.<\/p>\n\n\n\n<p>S\u00fc\u00dfkirschen werden in Deutschland auf einer Fl\u00e4che von 5 700 Hektar angebaut. Dabei ist Baden-W\u00fcrttemberg mit 2 600 Hektar das bedeutendste Bundesland f\u00fcr den heimischen S\u00fc\u00dfkirschenanbau. Mit 17 600 Tonnen wurden dort 47 % der gesamten deutschen S\u00fc\u00dfkirschen erzeugt. Bezogen auf die Erntemenge lag Niedersachsen mit 5 000 Tonnen S\u00fc\u00dfkirschen auf einer Fl\u00e4che von 480 Hektar an zweiter Stelle. Obwohl Rheinland-Pfalz (660 Hektar) und Bayern (540 Hektar) \u00fcber gr\u00f6\u00dfere S\u00fc\u00dfkirschenfl\u00e4chen verf\u00fcgen, wurden dort geringere Erntemengen von 3 700 und 1 800 Tonnen erzielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Verglichen mit dem Vorjahr fiel die diesj\u00e4hrige S\u00fc\u00dfkirschenernte in Baden-W\u00fcrttemberg um 250 Tonnen geringer aus (-1 %). In Niedersachsen hingegen wurde die Vorjahresernte um 2 000 Tonnen (+67 %) \u00e4hnlich wie in Rheinland-Pfalz (+76 %) und Bayern (+30 %) deutlich \u00fcbertroffen. Die regionalen Unterschiede beim Vorjahresvergleich sind darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass die baden-w\u00fcrttembergischen Obstbaubetriebe im Vorjahr eine \u00fcberdurchschnittlich gute S\u00fc\u00dfkirschenernte erzielt hatten, w\u00e4hrend die \u00fcbrigen Anbauregionen teils erhebliche wetterbedingte Ertragseinbu\u00dfen hinnehmen mussten.<\/p>\n\n\n\n<p>Sauerkirschenanbaufl\u00e4che r\u00fcckl\u00e4ufig, Ernte 20,0 % unter Zehnjahresdurchschnitt<\/p>\n\n\n\n<p>Die endg\u00fcltige Sch\u00e4tzung der Sauerkirschenernte ergab 9 800 Tonnen. Das wetterbedingt sehr ertragsschwache Vorjahr mit einer Erntemenge von nur 7 500 Tonnen wurde damit um 31,3 % \u00fcbertroffen. Obwohl die erste vorl\u00e4ufige Erntesch\u00e4tzung im Juni mit 11 700 Tonnen den Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre von 12 300 Tonnen noch fast erreichte, lag die endg\u00fcltige Erntemenge letztlich doch 20,0 % darunter. Neben den Witterungseinfl\u00fcssen ist die geringe Erntemenge auch auf die im gleichen Zeitraum von 2 000 Hektar auf 1 500 Hektar (-25 %) gesunkene Anbaufl\u00e4che f\u00fcr Sauerkirschen zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bundesland mit der gr\u00f6\u00dften Anbaufl\u00e4che f\u00fcr Sauerkirschen ist Rheinland-Pfalz mit 460 Hektar, gefolgt von Sachsen (300 Hektar) und Baden-W\u00fcrttemberg (240 Hektar). Die gr\u00f6\u00dfte Erntemenge wurde in Rheinland-Pfalz mit 2 700 Tonnen (+40 % zum Vorjahr) erzeugt, gefolgt von Th\u00fcringen mit 1 900 Tonnen (+179 %) und Sachsen mit 1 800 Tonnen (+1 249 %). Die Ver\u00e4nderungen zum Vorjahr verdeutlichen das witterungsbedingt besonders ertragsschwache Erntejahr 2024. Insbesondere in einigen ostdeutschen Bundesl\u00e4ndern waren im Vorjahr regional fast komplette Ernteausf\u00e4lle bei Sauerkirschen und weiteren Baumobstarten zu verzeichnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gute Birnenernte erwartet<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der ersten vorl\u00e4ufigen Sch\u00e4tzung der Birnenernte zum Stichtag 20. August 2025 wird eine Erntemenge von 40 200 Tonnen erwartet. Sie wird damit voraussichtlich um 2 100 Tonnen und 5,6 % h\u00f6her ausfallen als im zehnj\u00e4hrigen Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2024. Verglichen mit der Birnenernte des Vorjahres (39 000 Tonnen) wird f\u00fcr die diesj\u00e4hrige Ernte eine Steigerung von 3,1 % erwartet.<\/p>\n\n\n\n<p>In Baden-W\u00fcrttemberg, dem bedeutendsten Bundesland f\u00fcr den Birnenanbau, werden etwa 43 % der deutschen Birnen geerntet. Mit 17 200 Tonnen wird die Birnenernte dort aber voraussichtlich um 14 % gegen\u00fcber dem Vorjahr zur\u00fcckgehen. An zweiter Stelle folgt Niedersachsen mit einer Erntemenge von 7 100 Tonnen und einem Plus von 31 % zum Vorjahr. An dritter und vierter Stelle liegen Nordrhein-Westfalen mit 5 300 Tonnen (+92 %) und Bayern mit 4 100 Tonnen (-19 %). Quelle: Destatis<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die deutschen Baumobstbetriebe haben im Sommer 2025 eine gute Kirschenernte erzielt. 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