{"id":3338,"date":"2025-09-11T10:03:54","date_gmt":"2025-09-11T08:03:54","guid":{"rendered":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/?p=3338"},"modified":"2025-09-11T10:03:54","modified_gmt":"2025-09-11T08:03:54","slug":"neue-routinen-alte-zweifel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/neue-routinen-alte-zweifel\/","title":{"rendered":"Neue Routinen, alte Zweifel"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Der digitale Lebensmitteleinkauf hat in den vergangenen Jahren einen tiefgreifenden Wandel erfahren \u2013 Pandemie und technologische Innovationen haben die Entwicklung deutlich beschleunigt. Was als kurzfristige Ausweichstrategie begann, ist heute fester Bestandteil der Handelswelt. Zudem wird der Onlineeinkauf zunehmend komfortabler. Besonders Haushalte mit mehr als zwei Personen nutzen digitale Lieferangebote deutlich h\u00e4ufiger als andere Gruppen. Zweifel an Frische, fehlende Produktauswahl und Zusatzkosten bleiben allerdings zentrale H\u00fcrden, die Handel und Industrie gezielt adressieren m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWer im Online-Lebensmittelhandel gewinnen will, liefert drei Dinge: sp\u00fcrbaren Zeitgewinn, verl\u00e4ssliche und nachvollziehbare Frische sowie transparente Kosten. Auff\u00e4llig sind klare Segmentunterschiede nach Stadt-Land-Raum, Alter, Lebensstil und Lebensphase. Der Handel ist gut beraten, gezielt segmentierte Angebote zu entwickeln und digitale Services st\u00e4rker entlang konkreter Alltagsrealit\u00e4ten auszurichten\u201c, erkl\u00e4rt Studienautor Tobias R\u00f6ding, EHI, die Ergebnisse der Fokusstudie zum Online-Lebensmittelhandel des KPMG Consumer Barometer (02\/25; Einkaufsverhalten im Lebensmittelhandel).<\/p>\n\n\n\n<p>Jung und vegan<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits das Consumer Barometer 02\/2025 hat gezeigt, dass Kundinnen und Kunden den Online-Lebensmittelhandel \u2013 je nach Ern\u00e4hrungspr\u00e4ferenz oder Alter \u2013 in unterschiedlicher Auspr\u00e4gung nutzen. Fast ein Viertel (24 Prozent) der j\u00fcngeren Konsument:innen zwischen 18 und 33 Jahren nutzen Online-Lieferdienste von Lebensmittelh\u00e4ndlern. Bei den 50 bis 65-J\u00e4hrigen halbiert sich dieser Wert auf 12 Prozent. Ein noch st\u00e4rkeres Gef\u00e4lle zeigen st\u00e4dtische und l\u00e4ndliche Gruppen. In der Stadt werden Online-Lieferdienste im Schnitt 3,5-mal h\u00e4ufiger genutzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Insbesondere vegane Kundschaft greift \u00fcberdurchschnittlich h\u00e4ufig auf Lieferdienste zur\u00fcck \u2013 sie nutzen alle untersuchten Liefermodelle am intensivsten. Am h\u00e4ufigsten kaufen Veganerinnen und Veganer in reinen Online-Superm\u00e4rkten ein: 36 Prozent der veganen Kundschaft frequentiert diese h\u00e4ufig bis sehr h\u00e4ufig. An zweiter Stelle folgen Quick-Commerce-Dienste, die von 32 Prozent der vegan lebenden Befragten h\u00e4ufig bis sehr h\u00e4ufig in Anspruch genommen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Generell kann man sagen: Je gr\u00f6\u00dfer ein Haushalt ist, desto gr\u00f6\u00dfer ist die Affinit\u00e4t zum Onlinekauf von Lebensmitteln. Besonders ab 3 Personen steigt die Nutzung sprunghaft an. Die Ergebnisse zeigen au\u00dferdem die Benefits und H\u00fcrden auf. Zeitersparnis, Bequemlichkeit und eine generelle Erleichterung sind die wichtigsten Vorteile. Als nachteilig wird in erster Linie angef\u00fchrt, die einzelnen Produkte nicht selbst aussuchen zu k\u00f6nnen, Zweifel an der Frische und Zusatzkosten. Umweltbelastung landet auf Platz 4 der wahrgenommenen Hindernisse.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJede:r F\u00fcnfte nutzt inzwischen Online-Lieferdienste f\u00fcr Lebensmittel, besonders h\u00e4ufig in Mehrpersonenhaushalten mit entsprechend gro\u00dfen und vielf\u00e4ltigen Warenk\u00f6rben. Ein Drittel der Konsument:innen m\u00f6chte in den kommenden Jahren h\u00e4ufiger Lebensmittel online einkaufen. H\u00e4ndler und Hersteller haben die Chance, diesen wachsenden Bedarf mit flexibler Distribution und digitalen Technologien aktiv voranzutreiben, erkl\u00e4rt Stephan Fetsch, EMA Head of Retail and Consumer Goods und Partner bei KPMG in Deutschland. Quelle und Foto: DHI<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der digitale Lebensmitteleinkauf hat in den vergangenen Jahren einen tiefgreifenden Wandel erfahren \u2013 Pandemie und technologische Innovationen haben<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3339,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[34],"tags":[],"class_list":["post-3338","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"featured_image_urls":{"full":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/DHI-ConsBarom_Geschaeftstypen_Ernaehrungstypen.png",500,472,false],"thumbnail":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/DHI-ConsBarom_Geschaeftstypen_Ernaehrungstypen-150x150.png",150,150,true],"medium":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/DHI-ConsBarom_Geschaeftstypen_Ernaehrungstypen-300x283.png",300,283,true],"medium_large":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/DHI-ConsBarom_Geschaeftstypen_Ernaehrungstypen.png",500,472,false],"large":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/DHI-ConsBarom_Geschaeftstypen_Ernaehrungstypen.png",500,472,false],"1536x1536":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/DHI-ConsBarom_Geschaeftstypen_Ernaehrungstypen.png",500,472,false],"2048x2048":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/DHI-ConsBarom_Geschaeftstypen_Ernaehrungstypen.png",500,472,false],"morenews-large":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/DHI-ConsBarom_Geschaeftstypen_Ernaehrungstypen.png",500,472,false],"morenews-medium":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/DHI-ConsBarom_Geschaeftstypen_Ernaehrungstypen-500x410.png",500,410,true]},"author_info":{"display_name":"admin","author_link":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/author\/admin\/"},"category_info":"<a href=\"https:\/\/agronoticias.es\/de\/category\/allgemein\/\" rel=\"category tag\">Allgemein<\/a>","tag_info":"Allgemein","comment_count":"0","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3338","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3338"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3338\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3340,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3338\/revisions\/3340"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3339"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3338"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3338"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3338"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}