{"id":3266,"date":"2025-08-20T12:51:58","date_gmt":"2025-08-20T10:51:58","guid":{"rendered":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/?p=3266"},"modified":"2025-08-20T12:52:26","modified_gmt":"2025-08-20T10:52:26","slug":"mehr-vollkorn-weniger-matcha-was-die-deutschen-wirklich-essen-wollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/mehr-vollkorn-weniger-matcha-was-die-deutschen-wirklich-essen-wollen\/","title":{"rendered":"Mehr Vollkorn, weniger Matcha: Was die Deutschen wirklich essen wollen"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Viele Deutsche wollen ges\u00fcnder leben, vertrauen dabei aber weder \u00c4rzten noch Ern\u00e4hrungstrends. Nur 26 Prozent lassen sich beim Kauf von Gesundheitsprodukten stark von medizinischen Empfehlungen leiten \u2013 weltweit sind es doppelt so viele. Auch beim Wissen \u00fcber Superfoods, Probiotika oder pflanzliche Proteine hinkt Deutschland deutlich hinterher. Eine aktuelle internationale NIQ-Studie zum Gesundheits- und Wellnessverhalten zeigt: Viele Deutsche haben zwar hohe Anspr\u00fcche an ihre Gesundheit, aber setzen diese kaum konsequent um.<\/p>\n\n\n\n<p>Fast jeder Zweite in Deutschland (47 Prozent) sagt, gesunde Alternativen seien zu teuer. Ein Drittel nennt fehlende Motivation (31 Prozent) oder Zeitmangel (30 Prozent) als gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrden auf dem Weg zu einem ges\u00fcnderen Lebensstil. Auch Vertrauen spielt eine Rolle: Jeweils 23 Prozent zweifeln daran, dass das ges\u00fcndere Produkt oder die Dienstleistung tats\u00e4chlich wirksam sind oder haben Schwierigkeiten eine ges\u00fcndere Alternative zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Gefragt danach, was ihnen heute wichtiger ist als vor f\u00fcnf Jahren, nennen 53 Prozent guten Schlaf, 50 Prozent mentale Gesundheit und 45 Prozent eine gesunde Ern\u00e4hrung. Doch im internationalen Vergleich liegen diese Werte allesamt unter dem Durchschnitt. Der Schutz vor Krankheiten wird von 46 Prozent ebenfalls h\u00f6her gewichtet als noch vor f\u00fcnf Jahren, Bewegung nennen nur 37 Prozent als gestiegene Priorit\u00e4t. Themen wie gesundes Altern, Selbstpflege oder Umweltgesundheit erreichen kaum mehr als 40 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p>Weniger Vertrauen in medizinische Empfehlungen als weltweit<\/p>\n\n\n\n<p>Nur 26 Prozent der Deutschen geben an, sich beim Kauf von Gesundheitsprodukten stark an \u00e4rztlichen Empfehlungen zu orientieren. Damit liegt Deutschland nicht nur unter dem globalen Durchschnitt von 52 Prozent, sondern bildet das Schlusslicht unter allen befragten L\u00e4ndern. Statt medizinischer Autorit\u00e4t z\u00e4hlen f\u00fcr viele Verbraucher vor allem die M\u00f6glichkeit das Produkt zu testen (34 Prozent), transparente Produktinformationen (32 Prozent) oder Empfehlungen aus dem direkten sozialen Umfeld (29 Prozent). Auch klassische Marketinganreize wie Rabatte oder einfache R\u00fcckgabeoptionen beeinflussen rund ein Viertel der Konsumenten stark. Influencer dagegen spielen kaum eine Rolle: Nur 11 Prozent lassen sich signifikant von ihnen bei Gesundheitsentscheidungen leiten, deutlich weniger als in anderen M\u00e4rkten.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine deutliche Mehrheit der Verbraucher in Deutschland hat klare Erwartungen an Unternehmen und w\u00fcnscht sich zum Beispiel transparente Produktkennzeichnungen (74 Prozent). Fast ebenso viele Befragte fordern von Unternehmen, dass gesunde Produkte ebenso erschwinglich und leicht zug\u00e4nglich sein sollten wie ungesunde. Ihre Haltung zu mehr staatlichen Einfluss ist zur\u00fcckhaltender \u2013 nur 59 Prozent bef\u00fcrworten eine st\u00e4rkere Rolle des Staates bei der Regulierung von Unternehmen. Und selbst bei Marken mit einem klaren Gesundheitsprofil zeigt sich Zur\u00fcckhaltung: Nur jeder Zweite gibt an, solche Anbieter beim Kauf bewusst zu bevorzugen.<\/p>\n\n\n\n<p>H\u00f6here Zahlungsbereitschaft zeigen die Deutschen vor allem dann, wenn es um lokal produzierte (67 Prozent) oder tierfreundliche Produkte (64 Prozent) geht. F\u00fcr fleischfreie Alternativen ist nur gut ein Drittel (36 Prozent) bereit, mehr zu bezahlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ern\u00e4hrungswissen bleibt oberfl\u00e4chlich<\/p>\n\n\n\n<p>Bei aktuellen Ern\u00e4hrungstrends sind viele Deutsche noch zur\u00fcckhaltend. Nur 22 Prozent der Befragten sagen, dass sie sehr vertraut mit sogenannten Superfoods sind (also Lebensmitteln wie Beeren, N\u00fcssen oder gr\u00fcnem Tee). Weltweit liegt dieser Wert bei 36 Prozent. Auch Probiotika, ein zentraler Bestandteil aktueller Social-Media-Trends rund um Darmgesundheit, kennen nur 19 Prozent gut. Pflanzliche Proteinquellen wie Quinoa, Linsen oder Tofu sind gerade einmal 20 Prozent der Deutschen sehr vertraut. Selbst bei ballaststoffreichen Lebensmitteln (also Gem\u00fcse, Vollkorn, N\u00fcssen oder H\u00fclsenfr\u00fcchten) liegt die Vertrautheit mit 37 Prozent deutlich unter dem globalen Durchschnitt (54 Prozent). Die Social-Media-Hypes rund um neue Ern\u00e4hrungstrends sind in der Breite offenbar noch nicht angekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gesunde Kaufpl\u00e4ne: Ballaststoffe vorn, Superfoods bleiben Nische<\/p>\n\n\n\n<p>42 Prozent der Deutschen planen, in den kommenden zw\u00f6lf Monaten mehr ballaststoffreiche Lebensmittel zu kaufen. Das ist der h\u00f6chste Wert unter allen Lebensmittelkategorien. Superfoods und Probiotika landen mit jeweils 29 Prozent deutlich dahinter, pflanzliche Proteine bei 30 Prozent. Nur 16 Prozent planen, ihren Konsum tierischer Produkte zu steigern, bei stark verarbeiteten Lebensmitteln sind es sogar nur zehn Prozent. Der Ver\u00e4nderungswille ist da, die meisten Konsumenten scheinen aber doch lieber bei vertrauten Gewohnheiten zu bleiben als sich auf neue Ern\u00e4hrungstrends einzulassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gesundheitsvors\u00e4tze mit Bodenhaftung<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Pl\u00e4nen rund um Gesundheit und Wohlbefinden setzen die Deutschen auf Vertrautes: 53 Prozent m\u00f6chten sich mehr bewegen, 52 Prozent planen mehr Zeit in der Natur ein, 46 Prozent wollen st\u00e4rker in die Familie und Freunde investieren. Trendthemen wie Lichttherapie (15 Prozent) oder kosmetische Eingriffe wie Botox (11 Prozent) spielen dagegen nur eine Nebenrolle. Quelle und Foto: NIQ<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Deutsche wollen ges\u00fcnder leben, vertrauen dabei aber weder \u00c4rzten noch Ern\u00e4hrungstrends. 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