{"id":3248,"date":"2025-08-13T10:26:20","date_gmt":"2025-08-13T08:26:20","guid":{"rendered":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/?p=3248"},"modified":"2025-08-13T10:26:22","modified_gmt":"2025-08-13T08:26:22","slug":"100-tage-regierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/100-tage-regierung\/","title":{"rendered":"100 Tage Regierung"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMeine Bilanz zur Arbeit der Bundesregierung f\u00e4llt durchwachsen aus. Der Kanzler hat die Probleme Deutschlands erkannt. Es ist erfreulich, dass die neue Regierung sofort mit der Umsetzung dringlichen Handlungsbedarfs begonnen hat. Au\u00dfen- und europapolitisch ist die Bundesregierung wieder inhaltlich pr\u00e4sent. Innenpolitisch wird \u2013 wie die Beispiele Bau-Turbo und Mietpreisbremse zeigen \u2013 gleichzeitig Gas gegeben und auf die Bremse getreten. Ein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr marktwirtschaftliche Zusammenh\u00e4nge scheint an manchen Stellen nicht ausreichend vorhanden zu sein. Sp\u00fcrbare Entb\u00fcrokratisierung und Vereinfachungen lassen auf sich warten. Stattdessen ist zu bef\u00fcrchten, dass sich die Regierung zunehmend in rechts- und sozialpolitischen Diskussionen verzettelt. Wir brauchen jetzt Mut zur Wahrheit und Mut zu Reformen. Wir m\u00fcssen nach Jahrzehnten des wirtschaftspolitischen Irrwegs endlich wieder zu einer angebotsorientierten Politik zur\u00fcck. Wir brauchen einen Herbst des Handelns\u201c, fordert Dr. Dirk Jandura, Pr\u00e4sident des Bundesverbandes Gro\u00dfhandel, Au\u00dfenhandel, Dienstleistungen (BGA), in seiner Bewertung zu den ersten 100 Tagen nach Amtsantritt der neuen Bundesregierung am 14. August 2025.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Weltlage ist anhaltend schwierig. Die Folgen der amerikanischen Zollpolitik belasten unsere H\u00e4ndler. Hier handelt der Bundeskanzler besonnen und energisch, das gibt uns Zuversicht. Aber man darf \u00fcber die Au\u00dfenpolitik den noch nicht gel\u00f6sten Reformstau im Innern nicht vergessen. Wir k\u00f6nnen den hieraus resultierenden Herausforderungen deutlich selbstbewusster entgegentreten, wenn wir wirtschaftlich stark sind. Und daf\u00fcr brauchen wir Wirtschaftswachstum, Unternehmensinvestitionen und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter\u201c, so der Gro\u00dfh\u00e4ndler.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn wir \u00fcber den Standort Deutschland sprechen, m\u00fcssen wir auf die Kosten schauen. Wir sind momentan schlichtweg zu teuer und nicht wettbewerbsf\u00e4hig \u2013 nicht einmal mehr in Europa. Die Steuers\u00e4tze werden erst ab 2028 auf ein international wettbewerbsf\u00e4higes Niveau sinken. Und in den Sozialversicherungen laufen die Kosten aus dem Ruder. Ich kann nicht erkennen, dass in der Bundesregierung wirklich an der Wurzel des Problems angesetzt wird. In der Besteuerung sind angemahnte strukturelle Reformen \u00fcberf\u00e4llig. Und auch bei Arbeitszeit und Rente m\u00fcssen endlich erforderliche, wenn auch unbequeme Entscheidungen gef\u00e4llt werden. Wir k\u00f6nnen uns nicht weiter so bequem zur\u00fccklehnen und Probleml\u00f6sungen schuldenfinanziert in die Zukunft verschieben. Jeder kann sparen, private Haushalte m\u00fcssen dies tun, der Staat offenbar nicht. Wenn wir eine so hohe Verschuldung mittragen sollen, dann erwarte ich auch echte K\u00fcrzungen auf der Ausgabenseite\u201c, so Jandura weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>BGA-Pr\u00e4sident Jandura abschlie\u00dfend: \u201eIch erwarte vom Kanzler und seinen Ministern noch in diesem Jahr eine klare Vision f\u00fcr ein Deutschland in 2035. Wie schaffen wir es, ein modernes, effizientes, digitales Deutschland zu werden, in dem wir alle gerne leben und arbeiten? Das Potenzial haben wir \u2013 legen wir los!\u201c Quelle und Foto: BGA<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eMeine Bilanz zur Arbeit der Bundesregierung f\u00e4llt durchwachsen aus. Der Kanzler hat die Probleme Deutschlands erkannt. 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