{"id":2452,"date":"2024-08-08T16:52:53","date_gmt":"2024-08-08T14:52:53","guid":{"rendered":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/?p=2452"},"modified":"2024-08-08T16:52:54","modified_gmt":"2024-08-08T14:52:54","slug":"gfk-nachhaltigkeitsindex-zeigt-leichten-ruckgang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/gfk-nachhaltigkeitsindex-zeigt-leichten-ruckgang\/","title":{"rendered":"GfK Nachhaltigkeitsindex zeigt leichten R\u00fcckgang"},"content":{"rendered":"\n<p> <\/p>\n\n\n\n<p> <\/p>\n\n\n\n<p>Der Klimawandel bewegt die Deutschen weniger stark als die Inflation oder die Sorge, ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen zu k\u00f6nnen. Das zeigen die Ergebnisse der j\u00e4hrlich durchgef\u00fchrten globalen Konsumentenstudie \u201eGfK Consumer Life\u201c. Dennoch bleibt nachhaltiges Einkaufen f\u00fcr die Menschen weiterhin ein wichtiges Thema: Der GfK Nachhaltigkeitsindex liegt im Juli 2024 mit 99,6 Punkten nur leicht unter dem Wert vom April. Eine aktuelle Sonderanalyse von GfK zeigt zudem, dass Bio-Produkte von Konsumenten als \u00e4hnlich qualitativ hochwertig und vertrauensw\u00fcrdig wahrgenommen werden wie Markenprodukte.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die positive Entwicklung des Konsumklimas und der Anschaffungsneigung wirkt sich aktuell nur bedingt auf die Bereitschaft f\u00fcr nachhaltige Eink\u00e4ufe aus. Der Index f\u00fcr nachhaltige gr\u00f6\u00dfere Anschaffungen sinkt deutlich und liegt im Juli bei 100 Punkten. Das entspricht dem Durchschnittswert von 2022. Im April lag dieser Index noch bei 107 Punkten. Der Anteil derjenigen, die in den letzten zw\u00f6lf Monaten nachhaltige gr\u00f6\u00dfere Anschaffungen gekauft haben, geht von 32 Prozent im April auf 28 Prozent im Juli zur\u00fcck. Auch der Anteil derjenigen, die planen in den n\u00e4chsten 12 Monaten gr\u00f6\u00dfere Anschaffungen unter Ber\u00fccksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten zu t\u00e4tigen, sinkt leicht auf 27 Prozent. (April: 30 Prozent). Stabil bleibt der Anteil der Konsumenten, die bereit sind, f\u00fcr nachhaltige gr\u00f6\u00dfere Anschaffungen mehr Geld auszugeben (70 Prozent).<\/p>\n\n\n\n<p>Im Bereich FMCG nimmt die Bedeutung von Nachhaltigkeit weiter zu. So steigt der Anteil derjenigen, die in den letzten Monaten h\u00e4ufig nachhaltige Lebensmittel und Drogerieprodukte gekauft haben, im Juli um 4 Prozentpunkte auf 27 Prozent. Entsprechend entwickelt sich auch der Index f\u00fcr nachhaltige FMCG*-Produkte positiv und liegt bei 99,4 Punkten (April: 98 Punkte). Der Anteil der Konsumenten, die planen, im n\u00e4chsten Monat nachhaltige FMCG-Produkte zu kaufen, liegt bei 63 Prozent \u2013 das sind zwei Prozentpunkte weniger als im April. Bei Lebensmitteln und Drogerieprodukten zeigen sich 69 Prozent der Befragten bereit, f\u00fcr Nachhaltigkeit h\u00f6here Preise zu zahlen (April: 67 Prozent).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Ergebnisse spiegeln sich auch in den steigenden Umsatz- und Absatzzahlen f\u00fcr Bio-Lebensmittel wider. Laut NIQ Handelspanel wuchs deren Absatz im ersten Halbjahr 2024 um 10 Prozent und der Umsatz um 9 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum; Nicht-Bio-Lebensmittel verzeichneten ein Umsatzplus von 2 Prozent. Insgesamt stieg der Anteil von Bioprodukten am FMCG-Gesamtumsatz auf knapp 5 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p>Bio-Siegel wird vor allem f\u00fcr junge Generation kaufentscheidender<\/p>\n\n\n\n<p>Eine aktuelle Befragung von GfK zeigt, dass nachhaltige Produkte bei den Konsumenten gegen\u00fcber so genannten Markenprodukten immer st\u00e4rker an Relevanz gewinnen. \u201e47 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, dass sie Bio-Produkte mit hochwertiger Qualit\u00e4t verbinden \u2013 ein Merkmal, das bisher vor allem bei Markenprodukten kaufentscheidend war\u201c, erkl\u00e4rt Petra S\u00fcptitz, Nachhaltigkeitsexpertin bei NIQ\/GfK. \u201eAuch Dimensionen wie Frische, Tierwohl oder gesunde Inhaltsstoffe werden eher Bio-Produkten als Markenartikeln zugeschrieben.\u201c F\u00fcr die 18- bis 29-j\u00e4hrigen Konsumenten stehen Bio-Produkte sogar st\u00e4rker f\u00fcr Qualit\u00e4t und Vertrauen als Markenprodukte und f\u00fcr fast die H\u00e4lfte dieser Altersgruppe spielt das Bio-Siegel eine gr\u00f6\u00dfere Rolle bei der Kaufentscheidung als das Markenlogo. Die aktuelle Marktentwicklung zeigt zudem, dass derzeit vor allem Handelsmarken, die das Thema Bio stark besetzen, bei der jungen Generation punkten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Drittel der deutschen Konsumenten kennen Unverpackt-Stationen<\/p>\n\n\n\n<p>Zu nachhaltigem Konsum geh\u00f6ren f\u00fcr viele Deutsche auch recycelte Verpackungsmaterialien. 69 Prozent w\u00fcnschen sich sogar, dass Produkte ohne Verpackung verkauft werden. Entsprechend erfreuen sich Unverpackt- und Nachf\u00fcllstationen im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriem\u00e4rkten zunehmender Beliebtheit: 66 Prozent geben an, solche Stationen zu kennen und 29 Prozent haben sie bereits genutzt. Bei den 18- bis 29-J\u00e4hrigen liegt der Bekanntheitsgrad sogar bei 83 Prozent und auch der Anteil der Nutzer ist in dieser Altersgruppe \u00fcberdurchschnittlich hoch. \u201eAuch wenn fast ein Drittel der Konsumenten in Deutschland schon Erfahrungen mit Unverpackt-Stationen gemacht hat, gibt es noch Barrieren f\u00fcr ihre Nutzung. Dazu geh\u00f6rt beispielsweise die Annahme, dass unverpackte Produkte teurer sind als verpackte Produkte oder auch Themen wie Hygiene und Convenience. Finden H\u00e4ndler f\u00fcr diese Bedenken gute L\u00f6sungen, bieten die Stationen Potential \u2013 denn nur 6 Prozent der Deutschen lehnen sie generell ab\u201c, sagt Petra S\u00fcptitz.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle und Foto: GfK<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Klimawandel bewegt die Deutschen weniger stark als die Inflation oder die Sorge, ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2453,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[34],"tags":[],"class_list":["post-2452","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"featured_image_urls":{"full":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/GfK-Nachhaltigkeitsindex-8-24.png",377,266,false],"thumbnail":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/GfK-Nachhaltigkeitsindex-8-24-150x150.png",150,150,true],"medium":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/GfK-Nachhaltigkeitsindex-8-24-300x212.png",300,212,true],"medium_large":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/GfK-Nachhaltigkeitsindex-8-24.png",377,266,false],"large":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/GfK-Nachhaltigkeitsindex-8-24.png",377,266,false],"1536x1536":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/GfK-Nachhaltigkeitsindex-8-24.png",377,266,false],"2048x2048":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/GfK-Nachhaltigkeitsindex-8-24.png",377,266,false],"morenews-large":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/GfK-Nachhaltigkeitsindex-8-24.png",377,266,false],"morenews-medium":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/GfK-Nachhaltigkeitsindex-8-24.png",377,266,false]},"author_info":{"display_name":"admin","author_link":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/author\/admin\/"},"category_info":"<a href=\"https:\/\/agronoticias.es\/de\/category\/allgemein\/\" rel=\"category tag\">Allgemein<\/a>","tag_info":"Allgemein","comment_count":"0","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2452","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2452"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2452\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2454,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2452\/revisions\/2454"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2453"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2452"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2452"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2452"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}