{"id":2348,"date":"2024-06-26T10:12:54","date_gmt":"2024-06-26T08:12:54","guid":{"rendered":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/?p=2348"},"modified":"2024-06-26T10:12:55","modified_gmt":"2024-06-26T08:12:55","slug":"die-erholung-des-konsumklimas-legt-eine-pause-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/die-erholung-des-konsumklimas-legt-eine-pause-ein\/","title":{"rendered":"Die Erholung des Konsumklimas legt eine Pause ein"},"content":{"rendered":"\n<p> <\/p>\n\n\n\n<p> <\/p>\n\n\n\n<p>Die Erholung der Verbraucherstimmung in Deutschland ist im Juni vorerst zum Stillstand gekommen. Sowohl die Einkommens- als auch die Konjunkturerwartung m\u00fcssen in diesem Monat moderate Einbu\u00dfen hinnehmen. Die Anschaffungsneigung verliert minimal im Vergleich zum Vormonat und stagniert damit weiter auf einem sehr niedrigen Level. Die Sparneigung legt dagegen etwas zu und festigt damit ihr ohnehin hohes Niveau. Unter Beachtung dieser Entwicklungen geht das Konsumklima insgesamt etwas zur\u00fcck: Der Indikator sinkt in der Prognose f\u00fcr Juli im Vergleich zum Vormonat (revidiert -21,0 Punkte) um 0,8 Z\u00e4hler auf -21,8 Punkte. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des GfK Konsumklimas powered by NIM. Es wird seit Oktober 2023 gemeinsam von GfK und dem N\u00fcrnberg Institut f\u00fcr Marktentscheidungen (NIM), Gr\u00fcnder der GfK, herausgegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach vier Anstiegen in Folge muss der Konsumklima-Indikator nun einen kleinen R\u00fcckschlag hinnehmen. Neben den etwas r\u00fcckl\u00e4ufigen Einkommensaussichten ist daf\u00fcr vor allem die Sparneigung verantwortlich, die im Juni um 3,2 Punkte auf 8,2 Punkte ansteigt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Unterbrechung des zuletzt verzeichneten Aufw\u00e4rtstrends des Konsumklimas zeigt, dass der Weg aus der Konsumflaute m\u00fchsam werden wird und es immer wieder zu R\u00fcckschl\u00e4gen kommen kann\u201c, erkl\u00e4rt Rolf B\u00fcrkl, Konsumexperte beim NIM. \u201eDie im Mai wieder etwas h\u00f6here Inflationsrate im Land sorgt f\u00fcr mehr Verunsicherung bei den Konsumenten, die auch im Anstieg der Sparneigung zum Ausdruck kommt. F\u00fcr eine nachhaltige Erholung der Konsumstimmung ben\u00f6tigen die Verbraucher \u2013 neben den existierenden realen Einkommenszuw\u00e4chsen \u2013 auch Planungssicherheit, die vor allem f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Anschaffungen der Haushalte notwendig ist. Und diese Planungssicherheit wird dann zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen, wenn zum einen der Preisauftrieb weiter gebremst wird, und zum anderen den Verbrauchern klare Zukunftsperspektiven aufgezeigt werden. Dazu geh\u00f6rt auch, dass von der Regierung z\u00fcgig und klar kommuniziert wird, was auf sie als Folge der anstehenden Haushaltsberatungen an Be- und Entlastungen zukommen wird. Dann k\u00f6nnen sich auch die sp\u00fcrbaren realen Einkommenszuw\u00e4chse durchsetzen und die Verbraucher werden verst\u00e4rkt bereit sein, gr\u00f6\u00dfere Ausgaben zu t\u00e4tigen\u201c, so Rolf B\u00fcrkl.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Aufw\u00e4rtstrend der Einkommenserwartung ist vorerst gestoppt<\/p>\n\n\n\n<p>Der klare Aufw\u00e4rtstrend der Einkommenserwartung ist im Juni \u2013 zumindest f\u00fcr den Moment \u2013 zum Stillstand gekommen. Nach zuletzt vier Anstiegen in Folge verliert der Indikator 4,3 Z\u00e4hler und sinkt auf 8,2 Punkte. Dennoch betr\u00e4gt das Plus gegen\u00fcber dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres knapp 19 Punkte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wesentlicher Grund f\u00fcr den moderaten R\u00fcckgang der Einkommensaussichten d\u00fcrfte der Anstieg der Inflationsrate sein. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes betrug die Teuerungsrate im Mai dieses Jahres 2,4 Prozent, nachdem sie im M\u00e4rz und April jeweils bei 2,2 Prozent lag. Sie hat sich damit wieder etwas von dem Zielwert der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) von etwa 2 Prozent entfernt. Der Einfluss der Inflation auf die Einkommenserwartung wird durch eine ebenfalls im Juni durchgef\u00fchrte tiefergehende Analyse des NIM zu den Einkommenserwartungen best\u00e4tigt. So gaben in einer offenen Abfrage gut 62 Prozent der Befragten die steigenden Preise als wesentlichen Grund f\u00fcr ihren Einkommenspessimismus an.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anschaffungsneigung verharrt weiter im Keller<\/p>\n\n\n\n<p>Nach wie vor zeigt die Anschaffungsneigung der Verbraucher kaum Bewegung. Der Indikator verharrt seit mehr als zwei Jahren auf einem \u00fcberaus niedrigen Niveau. In diesem Monat verliert er 0,7 Z\u00e4hler und weist nun -13 Punkte auf. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres wird ein mageres Plus von 1,6 Punkten gemessen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gegenw\u00e4rtige Kaufzur\u00fcckhaltung ist zu einem wesentlichen Teil auf steigende Preise zur\u00fcckzuf\u00fchren. Wenn die privaten Haushalte mehr f\u00fcr Nahrungsmittel und Energie aufwenden m\u00fcssen, fehlen die finanziellen Mittel f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Anschaffungen. Zudem sorgt die fehlende Planungssicherheit daf\u00fcr, dass eher R\u00fccklagen f\u00fcr Notf\u00e4lle oder \u00e4hnliches gebildet werden, die f\u00fcr den Konsum damit ebenfalls nicht zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hoffnung auf eine rasche konjunkturelle Belebung ist getr\u00fcbt<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hoffnungen der Deutschen auf eine z\u00fcgige konjunkturelle Belebung im Verlauf dieses Jahres haben im Juni einen D\u00e4mpfer erhalten. Nach vier Anstiegen in Folge verliert der Konjunkturindikator 7,3 Z\u00e4hler und sinkt auf 2,5 Punkte.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz des R\u00fcckgangs im Juni ist davon auszugehen, dass sich Konjunkturerholung in Deutschland in der zweiten Jahresh\u00e4lfte fortsetzen d\u00fcrfte. Allerdings wird sie nach Einsch\u00e4tzung der Verbraucher eher schwach ausfallen. Erst im kommenden Jahr erwarten einige Wirtschaftsexperten eine leichte Beschleunigung. Quelle und Foto: GfK<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Erholung der Verbraucherstimmung in Deutschland ist im Juni vorerst zum Stillstand gekommen. 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