{"id":2271,"date":"2024-05-29T10:17:37","date_gmt":"2024-05-29T08:17:37","guid":{"rendered":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/?p=2271"},"modified":"2024-05-29T10:17:38","modified_gmt":"2024-05-29T08:17:38","slug":"konsumklima-bleibt-auf-erholungskurs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/konsumklima-bleibt-auf-erholungskurs\/","title":{"rendered":"Konsumklima bleibt auf Erholungskurs"},"content":{"rendered":"\n<p> <\/p>\n\n\n\n<p>Die Erholung der Verbraucherstimmung in Deutschland setzt sich im Mai dieses Jahres fort: Die Einsch\u00e4tzung der Deutschen zu den Konjunkturaussichten legen deutlich zu, ihre Einkommenserwartungen steigen moderat und ihre Sparneigung geht sp\u00fcrbar zur\u00fcck. Allerdings nimmt die Anschaffungsneigung nur minimal zu. Insgesamt verbessert sich das Konsumklima damit zum vierten Mal in Folge. Der Indikator steigt in der Prognose f\u00fcr Juni im Vergleich zum Vormonat (revidiert -24,0 Punkte) um 3,1 Z\u00e4hler auf -20,9 Punkte. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des GfK Konsumklimas powered by NIM. Es wird seit Oktober 2023 gemeinsam von GfK und dem N\u00fcrnberg Institut f\u00fcr Marktentscheidungen (NIM), Gr\u00fcnder der GfK, herausgegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben dem leichten Anstieg der Einkommenserwartung ist es vor allem dem deutlichen R\u00fcckgang der Sparneigung zu verdanken, dass das Konsumklima seinen Aufw\u00e4rtstrend fortsetzt. Der Sparindikator verliert gegen\u00fcber dem Vormonat fast 10 Z\u00e4hler und sinkt auf 5,0 Punkte. Dies ist der niedrigste Wert seit August 2023. Damals wurden 0,5 Punkte gemessen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSinkende Inflationsraten in Verbindung mit ansehnlichen Lohn- und Gehaltszuw\u00e4chsen st\u00e4rken die Kaufkraft der Verbraucher. Dies hat zum einen eine stimulierende Wirkung auf die Einkommenserwartungen und verringert zum anderen die Verunsicherung der Konsumenten, die in den Vormonaten auch in der vergleichsweise hohen Sparneigung zum Ausdruck kam\u201c, erkl\u00e4rt Rolf B\u00fcrkl, Konsumexperte beim NIM. \u201eDennoch ist davon auszugehen, dass die Verunsicherung der deutschen Konsumenten noch immer stark ausgepr\u00e4gt ist. Denn nach wie vor fehlen klare Zukunftsperspektiven im Land, was zu geringer Planungssicherheit bei Anschaffungen f\u00fchrt. Nur wenn f\u00fcr die Menschen diese Sicherheit zur\u00fcckkehrt, werden sie auch bereit sein, ihre steigende Kaufkraft wieder in gr\u00f6\u00dfere Anschaffungen zu investieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Einkommenserwartungen bleiben im Aufw\u00e4rtstrend<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem vierten Anstieg in Folge bleiben die Einkommensaussichten auch im Mai dieses Jahres klar im Aufwind. Der Indikator gewinnt aktuell 1,8 Punkte hinzu und klettert damit auf 12,5 Punkte. Allerdings hat sich der Zuwachs im Vergleich zu den drei vorangegangenen Monaten abgeschw\u00e4cht. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres betr\u00e4gt das Plus mehr als 20 Punkte. Bessere Einkommenserwartungen wurden zuletzt vor dem Ukraine-Krieg im Januar 2022 mit 16,9 Z\u00e4hlern gemessen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Grund f\u00fcr den zunehmenden Einkommensoptimismus liegt in der Kombination von beachtlich steigenden L\u00f6hnen, Geh\u00e4ltern und gesetzlichen Altersbez\u00fcgen sowie in einer sinkenden Inflationsrate. So lag die Preissteigerungsrate nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes im April bei 2,2 Prozent. Sie liegt damit sehr nahe am Zielwert der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) von etwa 2 Prozent. Dies f\u00fchrt zu realen Einkommenszuw\u00e4chsen bei den privaten Haushalten und st\u00e4rkt deutlich die Kaufkraft.<\/p>\n\n\n\n<p>Anschaffungsneigung tritt auf der Stelle<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zum Vormonat profitiert die Anschaffungsneigung im Mai nicht von den zunehmenden Konjunktur- und Einkommenserwartungen. Der Indikator tritt weiter auf der Stelle und gewinnt nur 0,3 Punkte hinzu. Er weist nun -12,3 Punkte auf. Seit mehr als zwei Jahren bewegt sich die Anschaffungsneigung nun in einem Korridor von mageren -20 bis -10 Punkten und l\u00e4sst bislang keinerlei Erholungstendenzen erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach wie vor hohe Preise bei Energie und Nahrungsmitteln sowie die anhaltende Verunsicherung und fehlende Planungssicherheit sorgen daf\u00fcr, dass die Haushalte wenig in gr\u00f6\u00dfere Anschaffungen investieren und ihre finanziellen Mittel eher \u2013 z.B. als R\u00fccklagen f\u00fcr Notf\u00e4lle \u2013 auf die Seite legen. Diese Kaufzur\u00fcckhaltung wird auch durch die amtliche Statistik best\u00e4tigt. Nach ersten vorl\u00e4ufigen Sch\u00e4tzungen des Statistischen Bundesamtes d\u00fcrften die privaten Konsumausgaben in Deutschland im ersten Quartal dieses Jahres zur\u00fcckgegangen sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Hoffnung auf konjunkturelle Belebung w\u00e4chst<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hoffnungen der Menschen auf eine Belebung der deutschen Konjunktur im weiteren Verlauf dieses Jahres steigen: Der Indikator Konjunkturerwartung legt im Mai zum vierten Mal in Folge zu. Zudem f\u00e4llt der Zuwachs in diesem Monat mit einem Plus von 9,1 Punkten deutlich aus. Die Konjunkturstimmung klettert damit auf einen Wert von 9,8 Punkten.<\/p>\n\n\n\n<p>Und nicht nur bei den Verbrauchern mehren sich die Stimmen auf eine leichte Erholung der deutschen Wirtschaft in der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2024. Auch die Wirtschaftsexperten gehen davon aus, dass es zu einer Erholung kommen kann, wenn auch das Wachstum vermutlich schwach ausfallen wird. Die ersten Ergebnisse f\u00fcr 2024 sind tendenziell positiv: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes d\u00fcrfte die deutsche Wirtschaft in den ersten drei Monaten dieses Jahres mit +0,2 Prozent leicht gewachsen sein. Quelle und Foto: GfK<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Erholung der Verbraucherstimmung in Deutschland setzt sich im Mai dieses Jahres fort: Die Einsch\u00e4tzung der Deutschen zu<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2272,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[34],"tags":[],"class_list":["post-2271","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"featured_image_urls":{"full":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Konsumklima-5-24.png",372,267,false],"thumbnail":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Konsumklima-5-24-150x150.png",150,150,true],"medium":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Konsumklima-5-24-300x215.png",300,215,true],"medium_large":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Konsumklima-5-24.png",372,267,false],"large":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Konsumklima-5-24.png",372,267,false],"1536x1536":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Konsumklima-5-24.png",372,267,false],"2048x2048":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Konsumklima-5-24.png",372,267,false],"morenews-large":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Konsumklima-5-24.png",372,267,false],"morenews-medium":["https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Konsumklima-5-24.png",372,267,false]},"author_info":{"display_name":"admin","author_link":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/author\/admin\/"},"category_info":"<a href=\"https:\/\/agronoticias.es\/de\/category\/allgemein\/\" rel=\"category tag\">Allgemein<\/a>","tag_info":"Allgemein","comment_count":"0","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2271","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2271"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2271\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2273,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2271\/revisions\/2273"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2272"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2271"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2271"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2271"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}