{"id":2234,"date":"2024-05-15T15:57:19","date_gmt":"2024-05-15T13:57:19","guid":{"rendered":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/?p=2234"},"modified":"2024-05-15T15:57:20","modified_gmt":"2024-05-15T13:57:20","slug":"europawahl-2024-einzelhandel-fordert-starkung-des-eu-binnenmarkts-durch-klare-und-wettbewerbsfordernde-vorgaben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agronoticias.es\/de\/europawahl-2024-einzelhandel-fordert-starkung-des-eu-binnenmarkts-durch-klare-und-wettbewerbsfordernde-vorgaben\/","title":{"rendered":"Europawahl 2024: Einzelhandel fordert St\u00e4rkung des EU-Binnenmarkts durch klare und wettbewerbsf\u00f6rdernde Vorgaben."},"content":{"rendered":"\n<p> <\/p>\n\n\n\n<p> <\/p>\n\n\n\n<p>Im Vorfeld der am 9. Juni 2024 stattfindenden Europawahl betont der Handelsverband Deutschland (HDE) die Bedeutung des gemeinsamen europ\u00e4ischen Binnenmarktes f\u00fcr den Einzelhandel. Gleichzeitig warnt der HDE vor der Gef\u00e4hrdung des freien und fairen Wettbewerbs durch unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Vorgaben und mahnt zu klaren und wettbewerbsf\u00f6rdernden Rahmenbedingungen. Kritisch bewertet der Verband insbesondere folgenschwere Eingriffe in die Vertragsfreiheit von Unternehmen, wie etwa bei der geplanten Zahlungsverzugsverordnung.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Einzelhandel baut auch in Zukunft auf einen funktionierenden europ\u00e4ischen Binnenmarkt, der einen freien und fairen Wettbewerb sicherstellt\u201c, so Antje Gerstein, HDE-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Europapolitik. Der EU-Binnenmarkt gew\u00e4hrleiste den f\u00fcr die gesamte Branche essenziellen freien Waren-, Dienstleistungs-, Kapital- und Personenverkehr. Unternehmen m\u00fcsse er auch k\u00fcnftig sichere und vorhersehbare Rahmenbedingungen bieten, die den Wettbewerb f\u00f6rderten. \u201eWichtig sind klare und gleiche Vorgaben f\u00fcr alle. Nationale, diskriminierende oder warenspezifische Vorgaben stehen im Widerspruch zu den Grundprinzipien der EU\u201c, so Gerstein weiter. Ein funktionierender Binnenmarkt sorge f\u00fcr einen zunehmenden Wettbewerb, von dem Konsumentinnen und Konsumenten durch attraktive Preise und eine gro\u00dfe Produktauswahl profitierten.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Gefahr f\u00fcr das Funktionieren des EU-Binnenmarktes sieht der HDE in Vorgaben, die unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig in die Vertragsfreiheit der Unternehmen eingreifen und neue b\u00fcrokratische Strukturen schaffen. \u201eDas komplexe Mehrebenensystem mit seiner verwaltungstechnischen Komplexit\u00e4t, sich \u00fcberschneidenden Vorschriften und erheblichem b\u00fcrokratischem Aufwand hat die EU in einen regulativen Burn-out getrieben\u201c, so Gerstein. Daher m\u00fcsse in der neuen Legislatur verst\u00e4rkt auf bereits funktionierende, bestehende Mechanismen gesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das gelte etwa auch mit Blick auf die geplante Zahlungsverzugsverordnung, f\u00fcr die die Europ\u00e4ische Kommission im Herbst 2023 einen Vorschlag vorgestellt hat. Der Verordnungsentwurf sieht neue Regeln f\u00fcr maximal zul\u00e4ssige Zahlungsfristen vor. Im B2B-Gsch\u00e4ftsverkehr d\u00fcrften demnach vereinbarte Zahlungsfristen 30 Kalendertage nicht mehr \u00fcberschreiten. Eine Ausnahme soll nur m\u00f6glich sein, wenn die Mitgliedstaaten eine noch k\u00fcrzere Zahlungsfrist vorsehen. \u201eDie in der geplanten Zahlungsverzugsverordnung enthaltenen Vorgaben zu Zahlungsfristen gef\u00e4hrden ganze Gesch\u00e4ftsmodelle und insbesondere kleine und mittlere Unternehmen\u201c, so Gerstein. Liquidit\u00e4tsspielr\u00e4ume der Unternehmen w\u00fcrden dadurch unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig eingeschr\u00e4nkt. Es sei unbedingt notwendig, dass Zahlungsfristen von bis zu 60 Tagen und im Einzelfall auch l\u00e4ngere Fristen weiterhin m\u00f6glich blieben, wenn diese ausdr\u00fccklich vereinbart und nicht grob unbillig seien. Quelle HDE<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Vorfeld der am 9. 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