Nach vier Jahren kehrt die PotatoEurope, die führende Fachmesse der internationalen Kartoffelbranche, erneut nach Deutschland zurück. Die Messe findet am 9. und 10. September 2026 auf dem Rittergut Gestorf bei Hannover statt. Mit einem eigenen Messestand wird sich die Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e. V. (UNIKA) im Rahmen der PotatoEurope 2026 präsentieren und das breite Leistungsspektrum der deutschen Kartoffelwirtschaft sowie die Arbeit des Verbandes darstellen.
„Die PotatoEurope ist die zentrale Plattform für Austausch, Innovation und Weiterentwicklung unserer Branche“, betont Olaf Feuerborn, Vorstandsvorsitzender der UNIKA. „Gerade vor dem Hintergrund der gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen wird hier sichtbar werden, wie innovationsstark und leistungsfähig die deutsche Kartoffelwirtschaft ist. Als Initiator und ideeller Partner unterstützen wir die durch die DLG Markets GmbH ausgerichtete PotatoEurope auch 2026 sehr aktiv.“
Globale Krisen und eine zunehmend komplexe geopolitische Situation unterstreichen die Bedeutung einer sicheren und resilienten Lebensmittelversorgung. In diesem Kontext gewinnt die Kartoffel als unverzichtbares Grundnahrungsmittel und vielseitiger Rohstoff weiter an Relevanz. Sie leistet einen wesentlichen Beitrag zur Ernährungssicherung, ist effizient im Anbau und vielseitig in der Verwendung – sowohl als Lebensmittel als auch als industrieller Rohstoff. Eine starke heimische Produktion bleibt deshalb ein zentraler Baustein für Versorgungssicherheit und Stabilität.
Mit einer weltweiten Jahresproduktion von rund 380 Millionen Tonnen zählt die Kartoffel zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln der Erde. Angebaut auf etwa
20 Millionen Hektar, verfügt sie über ein großes Potenzial, einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung globaler Herausforderungen in der Ernährung zu leisten.
Zugleich steht die Branche vor vielfältigen Aufgaben: steigende Produktionskosten, Einschränkungen im Pflanzenschutz, wachsende Nachhaltigkeitsanforderungen, Zielkonflikte zwischen Politik, Gesellschaft und Praxis sowie die Folgen des Klimawandels prägen den Produktionsalltag. Veränderte Witterungsbedingungen, neue Schaderreger und steigende Qualitätsanforderungen entlang der Wertschöpfungskette erfordern innovative und praxisnahe Lösungsansätze. Quelle und Foto: Unika

