Nach Informationen der Agrarorganisation ASAJA Murcia erwartet der Sektor eine produktive und ausgeglichene Steinobstsaison 2026 mit Früchten von hoher Qualität. Gleichzeitig hob sie die Bedeutung der Internationalisierung der Branche hervor, um ihre Position auf den Auslandsmärkten zu festigen.
Laut Asaja-Murcia haben die Wetterbedingungen im Herbst und Winter, mit Niederschlagsmengen zwischen 150 und 200 l/qm und eine höhere Zahl von Kältestunden, zu einer gleichmäßigeren Blüte und einem guten Fruchtansatz geführt. Das lässt nach mehreren Jahren mit Wetterproblemen und Wasserknappheit auf eine stabilere Kampagne hoffen. Die Saison wird voraussichtlich Mitte April mit den frühen Aprikosensorten beginnen, gefolgt von Pfirsichen, Nektarinen, Paraguayos und Platerinen.
Die Organisation betonte, dass sich Murcia erneut als europäischer Maßstab für frühes Steinobst positionieren wird, dank eines besonders günstigen Absatzzeitraums zwischen April und Juni, der es ermöglicht, eine Phase mit geringerer Konkurrenz auf den internationalen Märkten zu nutzen.
Zu Beginn der Saison rechnet man mit stabilen Preisen deren Entwicklung jedoch von den Wetterbedingungen in den Bestimmungsländern sowie von Überschneidungen mit anderen Anbaugebieten abhängen wird.
Trotz der guten Aussichten weist die Organisation darauf hin, dass die Saison weiterhin verschiedenen Risikofaktoren ausgesetzt ist, darunter Hagel, hohe Temperaturen im Frühjahr, struktureller Wassermangel, steigende Produktionskosten sowie Arbeitskräftemangel.

